Willkommen!

Willkommen bei den QUEER-STREIFEN Regensburg!

Das 10. QUEER-STREIFEN-Filmfestival Regensburg findet vom 21. bis 27. Oktober 2021 in den Kinos im Andreasstadel statt. Wir freuen uns auf euch!

Unglaublich, aber queer … uns gibt es schon seit 10 Jahren! Und deswegen planen wir dieses Jahr rund um unser Filmfestival einige Jubiläumsveranstaltungen. Ihr dürft gespannt sein! (Wir sind es auch …)


Neues

  • Siegerfilm BEFORE THE ERUPTION: Grußbotschaft des Regisseurs

    Der Regisseur des Kurzfilms BEFORE THE ERUPTION (Antes de la Erupción), Roberto Pérez Toledo, hat uns eine Grußbotschaft geschickt. Sein Film hat sowohl den Publikumspreis Queerer Kurzfilm als auch den Jurypreis Bester Kurzfilm gewonnen. Auch wenn der Jurypreis es leider nicht heil nach Spanien geschafft hat, hat sich Roberto Pérez Toledo sehr gefreut.

  • Die Preisträger*innen 2021 stehen fest!

    Das sind die Gewinnerfilme der 10. Festivalausgabe der QUEER-STREIFEN Regensburg:

    Beliebtester Langfilm

    Den undotierten Publikumspreis für den besten Langfilm erhält:


    GROSSE FREIHEIT
    von Sebastian Meise, Österreich/Deutschland, 2021

    Sparkasse Regensburg
    Preise gestiftet von

    Publikumspreise à 200 € pro Kurzfilmprogramm:



    BEFORE THE ERUPTION
    Roberto Pérez Toledo, Spanien, 2020



    BEFORE THE ERUPTION


    FAKE
    Lou-Brice Léonard, Frankreich, 2020

    FAKE







    FABIU
    Stefan Langthaler, Österreich, 2020


    FABIU

    Praxiszentrum Alte Mälzerei
    Preis gestiftet von

    QUEER-STREIFEN-Kurzfilmpreis der Jury (500 €):

    Die Jury, bestehend aus Jens Holzhäuser, Heinrich Horwitz und Insa Wiese, vergibt den Hauptpreis 2021 an:


    BEFORE THE ERUPTION
    Roberto Pérez Toledo, Spanien, 2020



    Begründung der Jury:

    BEFORE THE ERUPTION ist die Geschichte eines Freundeskreises, der seit Kindheitstagen bis ins junge Erwachsenendasein eng verbunden ist. Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege halten sie ihre Verbindung, Homogenität und Vertrautheit durch regelmäßige, gemeinsame Urlaube aufrecht. Sie finden in einer vulkanischen Insellandschaft erneut zusammen und stellen fest, dass auch die Landschaft ihrer Freundschaft, durch einen scheinbar unvorhersehbaren Ausbruch, begonnen hat sich zu verändern oder gar neu geschaffen zu werden. So beschreibt ein Mitglied der kleinen Gruppe die Verwandlung von Em. Aus Sicht des Berichtenden und der anderen Freunde ist Em zum ersten Mal nicht als junger Mann mit von der Partie, sondern als eine Person im Übergang. Ein Vulkanausbruch wird dabei nicht als zerstörerische, sondern als gestaltende und bereichernde Naturgewalt verstanden, die neue Landschaften hervorbringt, sowie bestehende verändert und bereichert.  
    Die Jury würdigt den liebevollen und bestärkenden Umgang mit der Thematik, der dem Publikum die Möglichkeit gibt, eine Person im Übergang nicht als ausgegrenzte Besonderheit, sondern als kraftvollen, selbstbewussten und gleichberechtigten Teil des Ganzen wahrzunehmen. Für uns ist der Film ein erstaunliches Beispiel dafür, wie man mit queeren Themen auf bestärkende, ermutigende und verbindende Weise umgehen kann, ohne zu polarisieren und zu problematisieren. Roberto Pérez Toledo schafft es die selbstbewusste und ermächtigte Position von Em ebenso spürbar zu machen wie die der Freunde. Dies gelingt auch, weil der berichtende Freund am Ende die Hoheit über die eigene Geschichte der Veränderung an Em abgibt. Die sich verändernde Person und ihr Umfeld bilden auf fast schon poetische Weise eine selbstverständliche Einheit, die ihren Zusammenhalt und ihre eigene Veränderbarkeit feiert. So gelingt dem Film der Spagat zwischen der Sensibilität und Unsicherheit des Coming-outs und der Verheißung einer sich wandelnden, inklusiven, farbenfrohen und queeren Welt.

    Mit der Entscheidung für BEFORE THE ERUPTION soll auch darauf hingewiesen werden, dass trans Personen und ihr Prozess des Übergangs immer noch in unterschiedlichem Maße stigmatisiert und sie aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Das gilt auch für den Bereich von Kunst und Kultur. Dabei besitzt doch gerade die Kunst die Fähigkeit, Perspektiven zu weiten oder zu verändern und auch gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und zu beeinflussen. Dafür ist es wichtig, dass mehr qeere, behinderte oder in anderer Hinsicht nicht den gängigen gesellschaftlichen Normen entsprechende Menschen im Kunst- und Kulturbetrieb eingebunden und gefördert werden. Dass diese Gruppen von entscheidenden Positionen ferngehalten und ausgebeutet werden, stellt immer noch ein Problem dar und darf nicht hingenommen werden.
    Der mit 500€ dotierte Preis der Jury für den besten Kurzfilm des 10. QUEER-Streifen Filmfestivals Regensburg geht deshalb an ANTES DE LA ERUPCIÓN von Roberto Peréz Toledo, Spanien.
    Herzlichen Glückwunsch!


  • 27.10.2021: Preisverleihung

    Am 27.10.2021 um 20:00 Uhr zeigen wir noch einmal die schwulen Kurzfilme – letzte Chance!
    Denn direkt nach den Kurzfilmen, ca. um 21:30 Uhr, findet die Preisverleihung der Jury- und der Publikumspreise statt! Der Jurypreis wird einem Kurzfilm aus einer der drei Kategorien verliehen, zusätzlich gibt es pro Kategorie einen dotierten Kurzfilmpreis sowie einen undotierten Langfilmpreis.

    Als Finale der QUEER-Streifen könnt ihr den Siegerfilm des Jurypreises im Anschluss noch einmal sehen.

    Karten für die schwulen Kurzfilme gibt es auf der Seite der Kinos im Andreasstadel.

  • 23.10.2021: Flimmerkasten-Fete

    Flimmerkasten-Fete goes Kinokneipe!

    Ihr habt sie bestimmt vermisst und wir auch: Dieses Jahr gibt es wieder die Flimmerkasten-Fete!

    Sie findet ab 22:30 in der Kinokneipe (hinter der Ostentorkino-Leinwand) statt – nach der Preisverleihung des Debütfilmpreises und dem Q+A mit Francy Fabritz.
    Auflegen werden
    DJ Moxy+Flake (queerbeats, electro-vibes, classics, riotpop)

    Bittet beachtet, dass die Veranstaltung 3G+ beschränkt ist, haltet also Impf-/Genesenennachweis oder einen aktuellen PCR-Test und euren Ausweis bereit.
    Der Eintritt ist frei!

  • 23.10.2021: Debütfilmpreis-Verleihung: NICO

    Die selbstbewusste Deutsch-Perserin Nico (Sara Fazilat) genießt mit ihrer besten Freundin Rosa (Javeh Asefdjah) den Sommer und die Leichtigkeit des Berliner (Nacht-)Lebens, bis ein rassistischer Überfall sie aus ihrem unbeschwerten Alltag reißt. Traumatisiert von der Tat, beschließt die Altenpflegerin, nie wieder Opfer zu sein. Sie beginnt beim Karate-Weltmeister Andy (Andreas Marquardt) zu trainieren. Durch den Kampfsport kanalisiert Nico ihre Wut und dennoch ist sie für die Menschen in ihrem Umfeld nicht mehr die Alte. Mehr und mehr verliert sie die Bindung zu ihrem bisherigen Leben und den Menschen, die ihr wichtig waren. Und auch als Nico Ronny (Sara Klimoska) kennen lernt, weiß sie nicht mehr, dass sich die beiden schon einmal begegnet sind. Nico und Ronny nähern sich an, bis Nicos Erinnerung plötzlich
    zurückkommt.

    Das mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnete Erstlingswerk von Eline Gehring beleuchtet mit einer „unmittelbaren,
    oft dokumentarischen Atmosphäre“ (Saarbrücker Zeitung) die emotionalen Konsequenzen einer völlig sinnlosen, rassistischen Gewalttat.

    Wir zeigen NICO im Ostentorkino am Samstag, 23. Oktober um 20:00 Uhr. Um 19:30 Uhr gibt es einen Sektempfang. Mehr Infos zum Kino und Tickets auf der Seite des Ostentorkino.

    Die Kamerafrau Francy Fabritz wird bei der Filmvorführung dabei sein und hinterher eure Fragen bei einem Q&A beantworten.